AG 60 plus im SPD Kreisverband Wesel

Die Position der AG 60 plus heißt: „Politik für Ältere und mit Älteren zu machen“. Das Engagement und die Interessen der Senioren bezieht sich auf das gesamte Spektrum der Politik. Moderne Altenpolitik ist nur dann erfolgreich, wenn sie als Querschnittsaufgabe verstanden wird. Dem entspricht, daß der Ansprechpartner der Seniorenbeiräte in der politischen Spitze angesiedelt werden muß. Die „Leitstelle Älterwerden“ ist ein Beispiel zeitgemäßer Verwaltung, das den neuen Handlungserfordernissen und Handlungsfeldern gerecht wird.

Es ist verständlich, daß gerade ältere Bürger/innen spezifische Vorstellungen, Anregungen und Wünsche zu innerstädtischen Problemen haben, z. B. Bahn, Busverkehr, Parkplätze, Ruheplätze, Haltestellen und die Überwege dorthin, Fußgängerampeln sowie Frauenparkplätze in Parkhäusern usw. Auch Altentagesstätten, Altentreffs, Pflegestätten sowie stadtnahe Erholungspunkte sind wichtig. Dies kann nur ein Ausschnitt der wichtigen Themen sein, die für ältere Mitbürger interessant und wichtig sind.

Die wachsende Zahl älterer Menschen verlangt von uns ein wachsendes Engagement und genaueres Wahrnehmen gesellschaftlicher Entwicklungen. Für eine Gesellschaft, für die nur noch der junge Mensch von Wert zu sein scheint, kann sich dies sehr leicht zum Nachteil auswirken.

Das Bedeutet:

Erhaltung der Selbständigkeit im Alter
Das Angebot von Betätigungsfeldern, in denen Ältere ihre reichhaltige Erfahrung und ihre Leistungsfähigkeit einbringen können.
Die Gewährsleistung von politischer und gesellschaftlicher Mitverantwortung und Mitbestimmung auf allen politischen Ebenen.

Politische Mandate auch für Seniorinnen und Senioren. Zunehmend wollen ältere Bürger/Innen ihre Interessen durch ältere Mandatsträger vertreten wissen.

Die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus fordert, für jede Bürgerin und jeden Bürger das Recht auf eine angemessene Altersrente, die ein Leben in finanzieller Selbständigkeit ermöglicht. Zeiten der Kindererziehung zählen ebenso wie Zeiten der Erwerbstätigkeit zum Arbeitsleben und zur Lebensleistung, die bei der Bemessung der Rente anerkannt werden müssen. In Zukunft sollen weniger Frauen und Männer auf Kleinstrenten angewiesen sein. Alle versicherungsfremden Leistungen der Rentenversicherung sind aus Steuern zu finanzieren.

Arbeitsgemeinschaft 60 plus fordert.Neufassung des Pflege-Versicherungsgesetzes (PflegeVG), insbesondere die Verbesserung der Leistungen bei der stationären Unterbringung, die Einbeziehung von Pflegeleistungen, die nur einmal oder einige Male pro Woche erforderlich sind die Einbeziehung der psychotherapeutischen Hilfe eine gerechte Einstufung von Pflegebedürftigen Arbeitsgemeinschaft 60 plus will Vorsorge und Rehabilitation vor Pflege.

Im Mittelpunkt sozialdemokratischer Gesundheitspolitik für Seniorinnen und Senioren steht das Bedürfnis der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, möglichst lange in guter körperlicher, geistiger und seelischer Verfassung leben zu können.

Wilhelm Trippe
Vorsitzender

Wilhelm Trippe

Mitglied des Kreistages seit 2014; Kreiswahlbezirk 21, Wesel, 7-12; 2004 – 2014 sachkundiger Bürger der SPD-Kreistagsfraktion. Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Planung Ausschuss für Verkehr, Rettungswesen…

stellv. Vorsitzender

Waldemar Gippner