SPD-Fraktionsmitglieder beim Jahresgespräch mit Vertretern der AG Wohlfahrt

Ab 2021: Vertreter der Wohlfahrtsverbände im Kreis Wesel fordern eindeutige und einheitliche Vorgehensweise bei der Finanzierung freiwilliger Leistungen

Zeitgleich zum Jahresgespräch der SPD-Kreistagsfraktion mit Vertreter/innen der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt, der AIDS-Hilfe, der Arbeitslosenzentren und der Sozialpsychatrischen-Zentren legten die Wohlfahrtsverbände erstmals einen gemeinsamen Forderungskatalog an den Kreis Wesel vor.

Jahresgespräch: Gemeinsamer Forderungskatalog der Wohlfahrtsverbände

Zeitgleich zum Jahresgespräch der SPD-Kreistagsfraktion mit Vertreter/innen der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt, der AIDS-Hilfe, der Arbeitslosenzentren und der Sozialpsychatrischen-Zentren legten die Wohlfahrtsverbände erstmals einen gemeinsamen Forderungskatalog an den Kreis Wesel vor. Sie verlangen darin ab 2021 eine eindeutige und einheitliche Vorgehensweise bei der Bedarfsermittlung. Die zu vereinbarende Regelung soll zudem als Grundsatz für alle angeschlossenen Verbände gelten.

Ungleiche Förderung und finanzielle Engpässe

Bislang erhielt die Arbeitsgemeinschaft jährlich freiwillige Leistungen des Kreises auf einzelvertraglicher Basis oder aufgrund von Kreistagsbeschlüssen, die zum Teil jedes Jahr pünktlich zu den Haushaltsplanberatungen neu beantragt werden mussten. Das bisherige Finanzierungssystem sorgt für Ungleichheiten und abnehmende Förderung zu Lasten der Wohlfahrtsverbände.

Bestandteil des sozialen Netzes im Kreis Wesel

„Wir begrüßen die Initiative der AG Wohlfahrt ausdrücklich und werden die Forderungen mit aller Kraft unterstützen“, kündigt Gerd Drüten, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, an. „Die AG Wohlfahrt ist aufgrund ihrer Leistungen für das Gemeinwesen hier im Kreis ein wichtiger

Bestandteil des sozialen Netzes, das für unsere Bürger unverzichtbar ist. Ihre finanzielle Ausstattung muss dringend auskömmlich sein und auf sichere Füße gestellt werden.“

Auch wichtig: Schuldnerberatung, Arbeitslosenzentren & Co

Nicht nur das Thema freiwillige Leistungen des Kreises an die AG Wohlfahrt brannte den Teilnehmern auf den Nägeln, auch die Finanzierung der Schuldnerberatungsstellen im Kreis, die Zukunft der von Kürzungen bedrohten Arbeitslosenzentren und die Forderung zusätzlicher Sitze für Vertreter der AG Wohlfahrt in den Kreistagsausschüssen Jugendhilfe und Soziales wurde eingehend erörtert.