Die Bürgermeisterkandidaten von Moers und Neukirchen-Vluyn, Ibrahim Yetim, MdL und Ralf Köpke, zusammen mit dem SPD Landratskandidaten für den Kreis Wesel Dr. Peter Paic (Foto: Klaus Dieker)

Treffen „wir 4 SPD“ mit den Bürgermeisterkandidaten von Moers und Neukirchen-Vluyn, Ibrahim Yetim und Ralf Köpke und mit dem SPD Landratskandidaten Dr. Peter Paic im Moerser Rathaus.

Regelmäßig treffen sich die SPD – Mandatsträger aus den  wir 4 Städten, Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen.-Vluyn und Rheinberg. Elke Buttkereit, Fraktionsvorsitzende der SPD Neukirchen – Vluyn: „Wir treffen uns als ‚wir 4 SPD‘ um deutlich zu zeigen, dass wir Sozialdemokarten verschiedene Themenfelder besser gemeinsam bewerten und dann angehen möchten. So halten wir z.B. aktuell die Fortführung einer gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft für unverzichtbar.“

Diesmal traf man sich bei der SPD Fraktion im Moerser Rathaus. Zum ersten Mal mit dabei die Bürgermeisterkandidaten für Moers und Neukirchen-Vluyn und Dr. Peter Paic, der SPD Landratskandidat für die Nachfolge von Dr. Ansgar Müller. Dr. Peter Paic, ein ausgewiesener Wirtschafts- und IT-Spezialist, machte keinen Hehl daraus und war sich mit Ibrahim Yetim einig, dass über Moers hinaus für den Niederrhein eine Allianz zwischen Wirtschaft und Politik gebraucht wird. Die Herausforderungen der Digitalisierung, aber auch ihre Chancen für den Niederrhein müssen erfolgreich genutzt werden, ganz besonders mit Blick auf die großen Probleme der Unternehmen Fachkräfte an den Niederrhein zu holen. Der Neubau Mercator Berufskolleg mit 4.500 Schülerinnen und Schülern hat dabei zentrale Bedeutung. Thema beim Treffen war auch der beginnende Kommunalwahlkampf.

Schnell waren sich die Mandatsträger aus den wir4 Kommunen einig, dass eine nachhaltige Verkehrsentwicklungsplanung sowie ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept für den Niederrhein unverzichtbar sind, um nachhaltig und auf Dauer Verkehr runter von der Straße, auf die Radwege und in den öffentlichen Nahverkehr zu bekommen.

Dr. Peter Paic: „Wir wollen bei der NIAG nicht am Katzentisch sitzen, wir wollen an der künftigen strategischen Ausrichtung des Konzerns beteiligt werden. Da darf es keine Denkverbote geben, auch nicht in Richtung einer Rekommunalisierung der Verkehrsbetriebe.“ Ibrahim Yetim: „Es kann nicht sein, dass Schülerinnen und Schüler an der Bushaltestelle stehen und der Bus fährt vorbei oder kommt erst gar nicht. Berufspendler müssen sich auf den öffentlichen Personennahverkehr verlassen können Wir brauchen deshalb nicht nur einen zuverlässigen, sondern auch eine dichtere Taktung, kreisweit und preiswert“.

Ralf Köpke, Bürgermeisterkandidat für Neukirchen-Vluyn: „Der Neubau Mercator Berufsbildungscampus braucht eine unmittelbare Anbindung an den ÖPNV und unsere Machbarkeitsstudie zeigt, dass die Wiederbelebung der Bahntrasse nach Neukirchen-Vluyn möglich und wichtig ist.“

Ebenfalls Einigkeit bestand gemeinsam für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Insbesondere fehlen bezahlbare Singlewohnungen für junge, aber auch kleinere Wohnungen für die älteren Menschen, die darauf hoffen, dass sie aus ihren zu groß gewordenen Wohnungen und Häusern in kleine, barrierefreie Wohneinheiten im angestammten Quartier wechseln können.